Kelten-Erlebnis-Pfad

Willkommen auf der Homepage des Kelten-Erlebnis-Pfads, einem 6 km langen Weg, der Sie mit Hilfe einer kostenfreien, multimedialen App entlang von neun Informations- und Mitmachstationen durch das spätkeltische Oppdium Heidengraben führt. Erleben Sie die Faszination einer atemberaubenden Kulturlandschaft und tauchen Sie ein in die Welt der Kelten vor 2000 Jahren.

Metallfunde
Grabbeigaben der frühkeltischen Zeit (650-450 v. Chr.) aus der Nekropole beim Burrenhof (LAD, RP Stuttgart).
Der Heidengraben – Ein keltisches Oppidum auf der Schwäbischen Alb
Digitale Rekonstruktion eines Streitwagens, wie er von Angehörigen der spätkeltischen Oberschicht genutzt wurde (3dmuseum.eu).

Wenn Sie einen Besuch planen, laden Sie sich schon vorher unsere Erlebnis-Pfad-App auf Ihr Mobiltelefon oder Tablet.

Geschichte neu entdecken!

Hierfür bieten die Stationen des Kelten-Erlebnis-Pfads sowie die zugehörige App zahlreiche Möglichkeiten. Mittels modernster Medientechnik führt der Weg durch mehr als 3000 Jahre Menschheitsgeschichte und ermöglicht so faszinierende Einblicke in längst vergangene Zeiten. Digitale 360-Grad-Rekonstruktionen, Luftbildaufnahmen sowie spannende Hörspiele und Videoanimationen lassen, gemeinsam mit virtuellen 3D-Darstellungen, die Vergangenheit des Heidengrabens – für Groß und Klein – erneut zum Leben erwachen.

Die multimediale App des Kelten-Erlebnis-Pfads ist barrierefrei und steht als deutsche und englische Version kostenlos über die App-Stores von Google und Apple zum Download zur Verfügung. Um die Inhalte und Medien der App nutzen zu können, muss diese am Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads, dem Informationspavillon beim Burrenhof, vor Ort (!) aktiviert werden. Erst dann ist die App funktionsfähig und verwendbar.

Die Zuwegung und Nutzung der einzelnen Stationen ist rollstuhlgerecht und barrierearm gestaltet. Besucherinnen und Besuchern mit eingeschränktem Sehvermögen stehen an mehreren Stationen Tastmodelle zur Verfügung. Ebenso finden sich an allen Stationen Kurztexte in Braille-Schrift. Als zusätzlichen Service bieten die drei Gemeinden der Region am Heidengraben, auf Anfrage, behindertengerechte Führungen an. Darüber hinaus steht Gästen ohne ein mobiles Endgerät ein gedruckter Leitfaden (Download) für die Begehung des Weges zur Verfügung.

Der Heidengraben Mit einer Gesamtfläche von knapp 18 km2 ist der Heidengraben die größte keltische Siedlung auf dem europäischen Festland. Die stadtartige Großsiedlung (lat. oppidum) wurde um 130 v. Chr. erbaut.

Mächtige Befestigungsanlagen der Elsachstadt mit Pfostenschlitzmauer, doppeltem Graben und Tor A (3dmuseum.eu).
Frühkeltisches Gräberfeld​ In frühkeltischer Zeit (800–450 vor Chr.) gab es im Bereich des heutigen Burrenhofs einen Bestattungsplatz mit etwa 40 Grabhügeln. In den Hügeln fanden sich Brand- und Körpergräber mit Keramik-, Schmuck- und Waffenbeigaben.
Wasser auf der Schwäbischen Alb​ Wasser ist für Menschen und Tiere überlebenswichtig. Der natürliche Wassermangel der Schwäbischen Alb wurde bereits in vorgeschichtlicher Zeit mit Hilfe sogenannter „Hülen“ und wohl auch Brunnen ausgeglichen.

Ackerbau und Viehhaltung​ Die Landwirtschaft der späten Kelten war um 100 v. Chr. bereits weit entwickelt. Der Anbau von Getreide und Hülsenfrüchten sowie das in Ställen gehaltene Vieh sicherten das Überleben der Bewohner des Heidengrabens.

Siedlung und Gehöft​ In spätkeltischer Zeit (130–90 v. Chr.) gab es unbefestigte Siedlungen, befestigte Stadtanlagen (wie den Heidengraben), einzelne Kleingehöfte und Herrenhöfe, in denen der landbesitzende Adel residierte.
Darstellung eines Händlers mit Schnellwaage, wie sie innerhalb der Elsachstadt gefunden wurde (3dmuseum.eu).
Tor zur Stadt​ Das Siedlungszentrum des Heidengrabens war die „Elsachstadt“. Sie war separat mit einer Mauer und doppeltem Graben befestigt, besaß vier Tore und war wesentlich dichter bebaut als die restliche Fläche des Oppidums.
Handel und Handwerk​ Die „Elsachstadt“ war das wirtschaftliche und handwerkliche Zentrum des Heidengrabens. Hier lebten und arbeiteten die meisten Menschen, umgeben von Werkstätten, Marktplätzen, Wohnbauten und Viehpferchen.
Der Weg nach Osten Durch Tor B der „Elsachstadt“ führte der Weg in Richtung Osten, über die Schwäbische Alb bis an die Donau. Von dort gelangten Waren, Händler und Reisende bis an das Schwarze Meer und zurück.
Mauern und Tore​ Die Außenbefestigung des Heidengrabens bestand aus einer Pfostenschlitzmauer mit vorgelagertem Graben. Drei monumentale Tore bei Grabenstetten, Erkenbrechtsweiler und südlich des Burrenhofs sicherten den Zugang.

Barrierefreier Zugang Der Wanderparkplatz „Seelenau“ bietet einen barrierefreien Zugang zu den Inhalten der Stationen 4, 5 und 7 sowie einen barrierearmen Weg zu Station 6.

Auto Als Parkplatz steht den Besucherinnen und Besuchern des Kelten-Erlebnis-Pfads der Wanderparkplatz „Hochholz / Astropfad“ zur Verfügung. Eine Anfahrt mit dem Kfz ist von der Autobahn A8, über Erkenbrechtsweiler (K 1262) möglich. Die Anreise von Reutlingen bzw. Metzingen erfolgt über Bad Urach und Hülben (L 250). Von Ulm besteht eine Straßenverbindung über Grabenstetten (K 6759). Eine weitere Anfahrtsmöglichkeit besteht von Neuffen in Richtung Grabenstetten (L1250).

Parkplatz: „Hochholz / Astropfad“ (Anfahrt)
Von hier aus führt ein kurzer, ausgeschilderter Fußweg weiter zum Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads.

Bus Von Bad Urach, Owen (Teck) und Neuffen bestehen täglich Linienbusverbindungen nach Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler. An Sonn- und Feiertagen fährt zwischen dem 29. März und 1. November der Rad- und Wanderbus „Blaue Mauer“ (Linie 191) von Owen (Teck) und Neuffen direkt bis an den Wanderparkplatz „Hochholz / Astropfad“. Die Fahrradmitnahme ist kostenlos. Auf der Strecke werden Busse mit Rollstuhlbeförderung eingesetzt.

Bahn Bahnverbindungen bestehen täglich von Stuttgart bzw. Ulm über Plochingen nach Neuffen und Owen (Teck) sowie von Tübingen nach Bad Urach. An den Endhaltestellen gibt es Anschlüsse an Linien- sowie Rad- und Wanderbusverbindungen (siehe Anfahrt mit Bus).

Texte Gerd Stegmaier (Region am Heidengraben)

Gesamtgestaltung studio klv (Berlin)

Station S

Der Heidengraben

Die Wurzeln der Besiedlungsgeschichte reichen in der Region am Heidengraben bis in die Bronzezeit, um 1.500 v. Chr. zurück. Dies belegen Siedlungen und Grabfunde, die an verschiedenen Stellen entdeckt wurden. Auch im Bereich des Gräberfelds beim Burrenhof, dem Startpunkt des Kelten-Erlebnis-Pfads, wurden bereits ab 1.200 v. Chr., während der sogenannten Urnenfelderkultur, erstmals Menschen bestattet.

Miniaturgefäß und Bronzearmringfragment aus einem Grab der Urnenfelderkultur vom Burrenhof (© LAD, RP Stuttgart).
Miniaturgefäß und Bronzearmringfragment aus einem Grab der Urnenfelderkultur vom Burrenhof (LAD, RP Stuttgart).
Luftbild des Heidengrabens mit den Gemeinden Grabenstetten, Erkenbrechtsweiler und Hülben (© O. Braasch, Landshut; LAD, RP Stuttgart).
Luftbild des Heidengrabens mit den Gemeinden Grabenstetten, Erkenbrechtsweiler und Hülben (O. Braasch, Landshut; LAD, RP Stuttgart).
Darstellung einer wohlhabenden Frau der Urnenfelderzeit (um 1.000 v. Chr.) mit Bronzekollier (© 3dmuseum.eu).
Darstellung einer wohlhabenden Frau der Urnen­felderzeit (um 1.000 v. Chr.) mit Bronzekollier (3dmuseum.eu).

Station 1

Frühkeltisches Gräberfeld

Mit der frühkeltischen Zeit beginnt im Raum nördlich der Alpen die Eisenzeit. Es ist dies die Ära der großen Grabhügelfelder, „Fürstensitze“ und Prunkbestattungen, wie sie von der Heuneburg an der oberen Donau oder aus Eberdingen-Hochdorf bei Ludwigsburg bekannt sind. Auch vom Burrenhof stammen reiche Gräber mit kunstvoll gestalteten Dolchen, Goldohrringen, Bernsteinschmuck oder einem vierrädrigen Wagen.

Rekonstruierte Grabhügel der frühkeltischen Zeit beim Burrenhof (© G. Stegmaier).
Rekonstruierte Grabhügel der frühkeltischen Zeit beim Burrenhof (G. Stegmaier).
Bestattung eines reichen Mannes mit Wagenbeigabe (© 3dmuseum.eu).
Bestattung eines reichen Mannes mit Wagenbeigabe (3dmuseum.eu).
Keramikservice aus einer frühkeltischen Brandbestattung des Gräberfelds beim Burrenhof (© C. Schwarzer, LAD, RP Stuttgart).
Keramikservice aus einer frühkeltischen Brandbestattung (C. Schwarzer, LAD, RP Stuttgart).
Goldohrringe aus einem frühkeltischen Männergrab der Nekropole beim Burrenhof (© LAD, RP Stuttgart).
Goldohrringe aus einem frühkeltischen Männergrab der Nekropole beim Burrenhof (LAD, RP Stuttgart).

Station 2

Wasser auf der Schwäbischen Alb

Die späten Kelten waren exzellente Brunnenbauer. Dies belegen zahlreiche, bis zu 20 m tiefe Brunnenschächte mit Holzverschalung, die man von verschiedenen Fundplätzen aus Baden-Württemberg kennt. Um das Waser an den Wohnplatz und in die Häuser zu bringen nutzte man Tongefäße, Schläuche aus Tierhaut oder Fässer aus Holz, die eine keltische Erfindung sind.

Digitale Darstellung einer natürlichen Wasserstelle (Hüle) mit Ziehbrunnen der spätkeltischen Zeit (© 3dmuseum.eu).
Digitale Darstellung einer natürlichen Wasserstelle (Hüle) mit Ziehbrunnen (3dmuseum.eu).
Rekonstruktion eines spätkeltischen Brunnens (2./1. Jh. v. Chr.), wie es ihn am Heidengraben sicher mehrfach gab (© 3dmuseum.eu).
Rekonstruktion eines spätkeltischen Brunnens (2./1. Jh. v. Chr.), wie es ihn am Heidengraben sicher mehrfach gab (3dmuseum.eu).
Transport von Wasser in hölzernen Fässern, die eine keltische Erfindung sind (© 3dmuseum.eu).
Transport von Wasser in hölzernen Fässern, die eine keltische Erfindung sind (3dmuseum.eu).

Station 3

Ackerbau und Viehhaltung

Die Ackerböden wurden in spätkeltischer Zeit mit einem eisenverstärkten Hakenpflug bearbeitet. Angebaut wurde vor allem Gerste. Getreide und Gras schnitten die Kelten mit Sicheln und Sensen aus Eisen. Die Grasmahd ermöglichte die Heufütterung der Tiere im Winter und erleichterte so die Stallhaltung. Als Haus- und Nutztiere wurden Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde, Hunde und Hühner gehalten wurden.

Schweine wurden, wie anderes Vieh, zur Weide auch in den Wald getrieben. Dort fanden sie u.a. Eicheln und Bucheckern zum fressen (© 3dmuseum.eu).
Schweine wurden, wie anderes Vieh, zur Weide auch in den Wald getrieben. Dort fanden sie u.a. Eicheln und Bucheckern zum fressen (3dmuseum.eu).
Spätkeltischer Ackerbau mit hölzernem Pflug, der eine eiserne Pflugschar und ein eisernes Pflugmesser zum Vorschneiden des Bodens hatte (© 3dmuseum.eu).
Spätkeltischer Ackerbau mit hölzernem Pflug, der eine eiserne Pflugschar und ein eisernes Pflugmesser zum Vorschneiden des Bodens hatte (3dmuseum.eu).
Bauer mit Sichel und Sense der spätkeltischen Zeit. Die Sense diente zur Grasmahd, die Sichel zur Getreideernte (© 3dmuseum.eu).
Bauer mit Sichel und Sense der spätkeltischen Zeit. Die Sense diente zur Grasmahd, die Sichel zur Getreideernte (3dmuseum.eu).

Station 4

Siedlung und Gehöft

Neben den stadtartigen Oppida und unbefestigten Siedlungen gab es auf dem Land befestige Herrenhöfe, sogenannte Viereckschanzen. Sie waren von einem Graben und einem Wall umgeben. Die soziale Oberschicht des Heidengrabens dürfte ebenfalls in solchen repräsentativen Herrenhöfen gelebt haben, die aber nicht mit einer Graben-Wall-Anlage befestigt, sondern nur umzäunt oder von einer Palisade umgeben waren.

Außergewöhnlicher Achsnagel in Menschengestalt, der einst zum Streitwagen eines Angehörigen der spätkeltischen Oberschicht gehörte (H. Zwietasch, LMW Stuttgart).
Außergewöhnlicher Achsnagel in Menschengestalt, der einst zum Streitwagen eines Angehörigen der spätkeltischen Oberschicht gehörte (H. Zwietasch, LMW Stuttgart).
Innenraum eines spätkeltischen Herrenhauses, mit Feuerstelle, Wohn- und Essbereich (© 3dmuseum.eu).
Innenraum eines spätkeltischen Herrenhauses, mit Feuerstelle, Wohn- und Essbereich (3dmuseum.eu).
Rekonstruktion eines spätkeltischen Herrenhofs mit repräsentativem Wohngebäude, Speicherbauten und Ställen (© 3dmuseum.eu).
Rekonstruktion eines spätkeltischen Herrenhofs mit repräsentativem Wohngebäude, Speicherbauten und Ställen (3dmuseum.eu).

Station 5

Tor zur Stadt

Station 5 des Kelten-Erlebnis-Pfads befindet sich unmittelbar vor Tor A der Elsachstadt. Die einstmals wohl bis zu fünf Meter hohen Mauern und die gewaltige Toranlage müssen in keltischer Zeit beeindruckend gewirkt haben. Durch Tor A gelangten Handelsgüter in die Elsachstadt, die von Westen her über den Rhein und den Neckar angeliefert wurden. Dazu gehören Amphoren aus Italien oder Drehmühlen aus dem Odenwald.

Transport von Waren und Fernhandelsgütern, wie Amphoren, auf einem flachbodigen Kahn (© 3dmuseum.eu).
Transport von Waren und Fernhandelsgütern, wie Amphoren, auf einem flachbodigen Kahn (3dmuseum.eu).
Bau einer spätkeltischen Pfostenschlitzmauer im Bereich des Oppidums Heidengraben (© 3dmuseum.eu).
Bau einer spätkeltischen Pfostenschlitzmauer im Bereich des Oppidums Heidengraben (3dmuseum.eu).
Torwächters der spätkeltischen Zeit (um 100 v. Chr.) mit typischem Helm, Lanze und Schild (© 3dmuseum.eu).
Torwächters der spätkeltischen Zeit (um 100 v. Chr.) mit typischem Helm, Lanze und Schild (3dmuseum.eu).

Station 6

Handel und Handwerk

Als bedeutendes Wirtschafts- und Handelszentrum war der Heidengraben Umschlagplatz für zahlreiche Nah- und Fernhandelsgüter. Wein aus dem Mittelmeerraum fand hier genauso Absatz wie lokale und regionale Produkte oder Vieh. Zur Bezahlung dienten keltische Münzen aus Bronze und Silber, aber auch Tauschhandel war an der Tagesordnung. Handwerksreste zeugen von Metallverarbeitung und Textilherstellung.

Keltische Bronze- und Silbermünzen aus dem Oppidum Heidengraben. Die Münzen dienten als wichtiges Zahlungsmittel (© C. Schwarzer, LAD, RP Stuttgart).
Keltische Bronze- und Silbermünzen aus dem Oppidum Heidengraben. Die Münzen dienten als wichtiges Zahlungsmittel (C. Schwarzer, LAD, RP Stuttgart).
Rekonstruktion eines Marktplatzes in der Elsachstadt. Verschiedene Händler und Handwerker bieten hier ihre Ware an (© 3dmuseum.eu).
Rekonstruktion eines Marktplatzes in der Elsachstadt. Verschiedene Händler und Handwerker bieten hier ihre Ware an (3dmuseum.eu).
Spätkeltische Schmiedewerkstatt mit doppeltem Blasebalg, Esse, Amboss und typischem Werkzeug (© 3dmuseum.eu).
Spätkeltische Schmiedewerkstatt mit doppeltem Blasebalg, Esse, Amboss und typischem Werkzeug.
(3dmuseum.eu)

Station 7

Der Weg nach Osten

Zwischen den beiden großen Flußsystemen Mitteleuropas, dem Rhein und der Donau gelegen, spielte der Heidengraben eine wichtige Rolle im Fernhandelsnetz der spätkeltischen Zeit. Aus dem Osten gelangten Rohglas und Graphitton, der Keramik hitzebeständig macht, an den Heidengraben. Enge Verbindungen zeigen sich darüber hinaus zum Gebiet des heutigen Böhmen, wo in spätkeltischer Zeit die Boier lebten.

Spätkeltische Glasperlen aus dem Oppidum Heidengraben, die hier vor Ort auch hergestellt wurden (© C. Schwarzer, LAD, RP Stuttgart).
Spätkeltische Glasperlen aus dem Oppidum Heidengraben, die hier vor Ort auch hergestellt wurden (C. Schwarzer, LAD, RP Stuttgart).
Spätkeltische Riemenzunge vom Heidengraben. Der bronzene Endbeschlag eines Riemens ist ein Import aus dem böhmischen Raum (H. Zwietasch, LMW Stuttgart).
Spätkeltische Riemenzunge vom Heidengraben. Der bronzene Endbeschlag ist ein Import aus dem böhmischen Raum (H. Zwietasch, LMW Stuttgart).
Frau aus dem böhmischen Raum, in typischer Tracht der keltischen Boier mit Radkreuzanhänger und Palmettengürtelhaken (© 3dmuseum.eu).
Frau aus dem böhmischen Raum, in typischer Tracht der keltischen Boier mit Radkreuzanhänger und Palmettengürtelhaken (3dmuseum.eu).

Station 8

Mauern und Tore

Die Befestigungen des Heidengrabens waren einst knapp 11 km lang und besaßen acht Tore (A–H). Tor F, südlich des Burrenhofs, war ein typisches Zangentor der spätkeltischen Zeit. Die 35 m lange Torgasse endete an einem zweistöckigen Torbau und war auf die frühkeltischen Grabhügel im Inneren der Siedlung ausgerichtet. Diese dienten für die Erbauer des Heidengrabens als wichtiger Ort des Toten- und Ahnengedenkens.

Kopf einer Marsstatuette, der die Anwesenheit der Römer, 200 Jahre nach den Kelten am Heidengraben zeigt (© C. Schwarzer, LAD, RP Stuttgart).
Kopf einer Marsstatuette, der die Anwesenheit der Römer, 200 Jahre nach den Kelten am Heidengraben zeigt (C. Schwarzer, LAD, RP Stuttgart).
Rekonstruktion von Tor F des spätkeltischen Oppidums Heidengraben. Das Zangentor besaß einen wohl zweistöckigen Torbau (© 3dmuseum.eu).
Rekonstruktion von Tor F des spätkeltischen Oppidums Heidengraben. Das Zangentor besaß einen wohl zweistöckigen Torbau (3dmuseum.eu).
Rekonstruktion einer hölzernen Plattform der spätkeltischen Zeit, zur Aufbahrung verstorbener Menschen (© 3dmuseum.eu).
Rekonstruktion einer hölzernen Plattform der spätkeltischen Zeit, zur Aufbahrung verstorbener Menschen (3dmuseum.eu).

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Angaben gemäß § 5 TMG:
Zweckverband: Region am Heidengraben
Vorsitzender:
Bürgermeister Roland Deh (Grabenstetten)
Böhringer Straße 10
72582 Grabenstetten

Geschäftsstelle: Bürgermeisteramt Hülben
Hauptstraße 1
72584 Hülben

Vertreten durch: Zweckverband „Region am Heidengraben“

Der Zweckverband „Region am Heidengraben“ ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts.
Sie wird vertreten durch Bürgermeister Roland Deh.

Aufsichtsbehörde des Zweckverbandes „Region am Heidengraben“ ist das
Landratsamt Reutlingen
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E-Mail: info@grabenstetten.de
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Telefax: 07125/9686-20
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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE327206310

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  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung der in das Kontaktformular eingegebenen Daten erfolgt somit ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z.B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

5. Analyse-Tools und Werbung

Google reCAPTCHA

Wir nutzen “Google reCAPTCHA” (im Folgenden “reCAPTCHA”) auf unseren Websites. Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA (“Google”).

Mit reCAPTCHA soll überprüft werden, ob die Dateneingabe auf unseren Websites (z.B. in einem Kontaktformular) durch einen Menschen oder durch ein automatisiertes Programm erfolgt. Hierzu analysiert reCAPTCHA das Verhalten des Websitebesuchers anhand verschiedener Merkmale. Diese Analyse beginnt automatisch, sobald der Websitebesucher die Website betritt. Zur Analyse wertet reCAPTCHA verschiedene Informationen aus (z.B. IP-Adresse, Verweildauer des Websitebesuchers auf der Website oder vom Nutzer getätigte Mausbewegungen). Die bei der Analyse erfassten Daten werden an Google weitergeleitet.

Die reCAPTCHA-Analysen laufen vollständig im Hintergrund. Websitebesucher werden nicht darauf hingewiesen, dass eine Analyse stattfindet.

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse daran, seine Webangebote vor missbräuchlicher automatisierter Ausspähung und vor SPAM zu schützen.

Weitere Informationen zu Google reCAPTCHA sowie die Datenschutzerklärung von Google entnehmen Sie folgenden Links: https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/ und https://www.google.com/recaptcha/intro/android.html.

6. Plugins und Tools

YouTube mit erweitertem Datenschutz

Unsere Website nutzt Plugins der Website YouTube. Betreiber der Seiten ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA.

Wir nutzen YouTube im erweiterten Datenschutzmodus. Dieser Modus bewirkt laut YouTube, dass YouTube keine Informationen über die Besucher auf dieser Website speichert, bevor diese sich das Video ansehen. Die Weitergabe von Daten an YouTube-Partner wird durch den erweiterten Datenschutzmodus hingegen nicht zwingend ausgeschlossen. So stellt YouTube – unabhängig davon, ob Sie sich ein Video ansehen – eine Verbindung zum Google DoubleClick-Netzwerk her.

Sobald Sie ein YouTube-Video auf unserer Website starten, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird dem YouTube-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie YouTube, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.

Des Weiteren kann YouTube nach Starten eines Videos verschiedene Cookies auf Ihrem Endgerät speichern. Mit Hilfe dieser Cookies kann YouTube Informationen über Besucher unserer Website erhalten. Diese Informationen werden u. a. verwendet, um Videostatistiken zu erfassen, die Anwenderfreundlichkeit zu verbessern und Betrugsversuchen vorzubeugen. Die Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät, bis Sie sie löschen.

Gegebenenfalls können nach dem Start eines YouTube-Videos weitere Datenverarbeitungsvorgänge ausgelöst werden, auf die wir keinen Einfluss haben.

Die Nutzung von YouTube erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Weitere Informationen über Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter: http://www.youtube.com/t/privacy_at_youtube.

Google Web Fonts

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Beim Aufruf einer Seite lädt Ihr Browser die benötigten Web Fonts in ihren Browsercache, um Texte und Schriftarten korrekt anzuzeigen.

Zu diesem Zweck muss der von Ihnen verwendete Browser Verbindung zu den Servern von Google aufnehmen. Hierdurch erlangt Google Kenntnis darüber, dass über Ihre IP-Adresse unsere Website aufgerufen wurde. Die Nutzung von Google Web Fonts erfolgt im Interesse einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Wenn Ihr Browser Web Fonts nicht unterstützt, wird eine Standardschrift von Ihrem Computer genutzt.

Weitere Informationen zu Google Web Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.com/policies/privacy/.

Google Maps

Diese Seite nutzt über eine API den Kartendienst Google Maps. Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA.

Zur Nutzung der Funktionen von Google Maps ist es notwendig, Ihre IP Adresse zu speichern. Diese Informationen werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung.

Die Nutzung von Google Maps erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote und an einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/.